Ausstellung “Tag.Traum.Tänzerin”

16. Februar 2010

Making of

8 Bilder

Januar 2010: Die Besitzer des Marienberger Kinos bieten mir an, einen 180 Quadratmeter großen und seit Längerem leer stehenden Raum unter dem Kino für eine Ausstellung zu nutzen. Dieses Angebot ist vielversprechend. Denn seit nun fünf Jahren male ich großformatige Acrylbilder – und endlich würden sie einen passenden Ort finden, an dem man die versammelte Farbenpracht genießen könnte. Überglücklich nehme ich das Angebot an.

Sonntag, 31. Januar: Bei einem Cappuccino in Meißen entwickeln Martin und ich Ideen für den Titel der Ausstellung: “Tag.Traum.Tänzerin – Variationen unterm Cinematographen” ist das Ergebnis unserer Diskussionen. Wir entscheiden, dass die Vernissage am 2. April 2010 stattfinden soll.

Samstag, 6. Februar: Welches Acrylporträt soll auf den Werbeflyern und -plakaten die Tagtraumtänzerin verkörpern? Die Suche dauert nicht lang, die Entscheidung fällt auf ein bislang unveröffentlichtes Porträt, und Martin erstellt erste Entwürfe für die Werbung.

Montag, 8. Februar: Mit Farbeimer und Pinseln betrete ich die Gefilde meiner zukünftigen Ausstellung. Ich bin begeistert, denn so groß hatte ich mir die Räumlichkeiten nicht vorgestellt. Mit fünf guten Freunden gehe ich daran, den künftigen heiligen Kunsthallen mit weißer Farbe neues Leben einzuhauchen.

Dienstag, 9. Februar: Ein erneuter Freundschaftsdienst sorgt dafür, dass der Ausstellungsraum blitzeblank geputzt wird. Ich klebe ein erstes provisorisches Plakat ins Fenster. Meine Gedanken kreisen bereits um die Ausgestaltung der Vernissage.

Samstag, 13. Februar: Alle Bilder haben die Reise von Dresden nach Marienberg gut überstanden. Gemeinsam mit Martin und Michael ordne ich meine Werke in der zukünftigen Galerie an. Wir stellen, diskutieren und schieben bis in die Abendstunden. Zwei Zeitungsreporter besuchen mich und beweisen mit Fotos und Interviews Interesse an meinem Projekt.

Sonntag, 14. Februar: Heute ist es soweit: Martin und Michael vermessen die Wände, bohren Löcher für die Haken, auf denen die Bilder stehen werden – und ich stelle schließlich Bild für Bild darauf. Alle Acrylbilder der letzten fünf Jahre vereint in einem Raum hängen zu sehen, überwältigt mich.

Ausblick: Ein großer Teil der Vorbereitungen ist vollbracht, nun kann ich ins Detail gehen und die Vernissage planen, zu der ich jeden Leser und Kunstbegeisterten herzlich einlade. Hier noch einmal die Informationen zur Ausstellung im Überblick:

Tag.Traum.Tänzerin – Variationen unterm Cinematographen
Malerei von Tina Krauß
Ort: Freiberger Straße 14, 09496 Marienberg (unterm Kino)
Vernissage: 2. April 2010 um 20 Uhr
Öffnungszeiten: 3. bis 9. April 2010, 15 bis 20 Uhr

Malerei “Im Traume fließt”

31. Januar 2010

Im Traume fließtSeit zwei Jahren bearbeite ich in meiner Malerei großformatig den Schwerpunkt Porträt. Psychologisch interessant und unnahbar sollen die Porträts wirken, zerbrechlich und fesselnd. Ein fast ein Jahr altes Acryl-Bild stelle ich heute vor: Eine junge Frau, die sich am Betrachter vorbei in die Unendlichkeit träumt. Fließende, weiche, transparente Farben entwerfen ihr Gesicht, erzeugen Schatten und Tiefe. Fließend, wie jede Sekunde, Minute und Stunde ihres Lebens; wie die Menschen und Momente, die ihr begegnen. Erfrischt, wie nach einer Dusche Leben, träumt sie am Betrachter vorbei.

Jahresgrafik “Für Käthe”

23. Dezember 2009

Kurz vor Weihnachten sitze ich in meinem Atelier und coloriere für gute Freunde und Bekannte meine Jahresgrafik mit Tusche; in diesem Jahr habe ich als Grundgrafik “Für Käthe” ausgewählt. Persönliche Gedanken zum vorüberziehenden Jahr sowie ein kleines Gedicht und gute Wünsche sind auf der Rückseite zu lesen. – Und so wünsche ich auch meinen Lesern von Herzen ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest sowie ein kraftvolles, lebendiges Jahr 2010 mit vielen Überraschungen.

Schweben weiche weiße Flocken,
auf mein Jahr und durch die Nacht,
Seelensegler auf mein Leben,
für die Ewigkeit vollbracht.

Rundgang durch die “Suchungen”

06. Dezember 2009

Suchungen

41 Bilder

Seit wenigen Tagen ist meine Ausstellung “Suchungen” in der Berliner Galerie K-02 vorüber. Alle, die die ausgestellten Grafiken und Fotografien nicht live und in, nun ja, Schwarz-Weiß sehen konnten, können das nun per Klick aufs Bild links nachholen – hier sagen “Mathilde in Moll”, “Gründgens als Mephisto”, “Vera in Gedanken” und all die anderen herzlich willkommen in der virtuellen Dauerausstellung der “Suchungen”.

Der Website neue Kleider

27. November 2009

Screenshots alte WebsiteAm 1. September 2004 betrat meine kleine Webseite, durch und durch gelb, das World Wide Web. Schon im Mai 2005 gab es den ersten Relaunch, Orange wurde für mehrere Jahre zur bestimmenden Farbe (eine kleine Screenshot-Animation per Klick aufs Bild).

Im November 2009 nun die nächste Verjüngungskur: Martin überraschte mich, als Geburtstagsgeschenk quasi, mit einer komplett überarbeiteten Webseite. Ich war sprachlos, denn so dezent und edel und mit so gutem Fokus auf die Bilder – ja, genau so stelle ich mir eine Onlinegalerie vor. Kurz: Ich bin schlichtweg begeistert von meinem neuen digitalen Zuhause!

Ich hoffe, meinen Besuchern wird’s ähnlich gehen. Wer möchte, kann, der famosen Blog-Software WordPress sei Dank, seine Meinung direkt hier am Beitrag kundtun oder auch das Gästebuch nutzen. – Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß beim Stöbern durch diese fabelhafte Welt der Bilder. :-)

Am Beginn der “Suchungen”

17. Oktober 2009

Vernissage

11 Bilder

Einen Tag nach der Vernissage zu meinen “Suchungen” sitze ich in Dresden vorm Computer und lasse die unzähligen Eindrücke Berlins auf mich wirken. Angefangen von den beiden großartigen Galeristen Susanne Haun und Andreas Mattern, über die Galerie K-02 mit dem großen Arbeitstisch, die unzählig schönen Aquarelle und Grafiken in den Räumlichkeiten und den leckeren Milchkaffee, bis hin zu den stressigen Menschen in der Berliner U-Bahn, der wunderschönen Bootsfahrt auf der Spree mit meinem engagierten Martin und den Lichtern der Großstadt…

Am bewegendsten und nachhaltigsten für mich war eigentlich das gemeinsame Hängen meiner Grafiken: Vier ganz unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Auffassungen nehmen sich einen ganzen Tag Zeit für mich und meine Tuschegrafiken, reden, lachen und diskutieren…

Ausstellung “Suchungen” (Galerie K-02, Berlin)

31. August 2009

Ausstellung "Suchungen" in der Berliner Galerie K-02

Vom 16.10. bis 10.11.2009 zeigt die Berliner Galerie K-02 meine aktuellen Arbeiten; unter dem Titel “Suchungen” wird es viele neue Zeichnungen und Grafiken, aber auch einige Fotografien zu sehen geben. Die Vernissage findet am Freitag, den 16.10.2009, ab 18 Uhr statt.

Ich freue mich riesig, und natürlich sei jeder Kunstbegeisterte herzlich eingeladen, sich seinen “Suchungen” hinzugeben.

Malerei, Grafik & Offene Ateliers Dresden

27. Oktober 2008

Die Eindrücke der vergangenen Monate haben Einzug gehalten in großformatige Gemälde (”Im Blick zurück”, “Nachtgesang”) sowie kleinere Aquarelle (”Aschenbrödel”, “Spätsommer I bis III”) und Grafiken (”Akt, liegend V”). Einen Einblick in die neuen Arbeiten erhaltet ihr wie immer per Klick auf das Galeriebild links.

Und wer diese Arbeiten ebenso wie viele ältere Werke hautnah und in richtiger Farbe begutachten möchte, sei anlässlich des Tages der offenen Ateliers am 16. November herzlich in mein kleines Dresdner Atelier eingeladen. Das Motto dieses Tages lässt ja schon einiges erahnen: “Geheimnisumwitterte Zeitgeist- und Zeitlos-Philosophie duelliert sich mit farbintensiver, melancholischer Lebensfreude”.

Malerei im Zeichen von “De profundis”

15. März 2008

De profundis

3 Bilder

Nach vielen farbintensiven Stunden im Atelier mit dem halbrunden Fenster sind mit “De profundis”, “Vom Staub der Sterne” und “Sag mir wo” drei neue Werke aus Acryl und Ölpastell entstanden. Alle haben auf großen Hartfaserplatten Platz gefunden, die in meinem kleinen Heimatelier fast ein kleines “Logistikproblem” verursachen…

Für eines dieser Werke, „De profundis“, gibt es ein wunderschönes Hörgedicht von meinem lieben Webmaster und Multitalent Martin, der Georg Trakls gleichnamiges Gedicht zur Musik von Grigor Ilievs “Winter Story” rezitiert. Per Klick auf den folgenden Player könnt ihr es euch anhören:

Übrigens und wie ich vor fast einem Jahr schon schrieb: Das gesamte und sehr, sehr empfehlenswerte Hörbuch “In handgeschnitzter Nächte Wehe” könnt ihr euch hier kostenlos herunterladen.

Malerei im gemütlichen Atelier-Zimmer

25. November 2007

Atelier-ZimmerDie ersten Monate als Grundschullehrerin liegen hinter mir – ein Beruf, so spannend und abwechslungsreich wie wohl nur wenige andere. Auch habe ich mir ein kleines, gemütliches Atelier-Zimmer eingerichtet, in dem sich wunderbar arbeiten lässt…